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Gesunde Lebensmittel und intakte Natur

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Gesunde Lebensmittel und intakte Natur

„Zukunft schmeckt on Tour“ im Talk mit Haus Rabenhorst

Rabenhorst ist ein Bio-Pionier der ersten Stunde. Seit über 200 Jahren produziert das Unternehmen gesunde und hochwertige Säfte. Nachhaltiger, biologischer Anbau der Früchte ist dabei genauso wichtig wie kurze Lieferketten und CO2-Einsparung bei der Produktion.

Wie gesund ist Saft eigentlich? Wie wichtig ist eine intakte Natur für die Saftproduktion? Und welche Rahmenbedingungen muss die Politik setzen, damit wir als Gesellschaft die Klimaziele bis 2045 erreichen? Diese und weitere Fragen diskutiert Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbands Deutschland und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), mit sieben Expertinnen und Experten.

Die Natur im Glas

Die Rechnung ist einfach: Eine gesunde Umwelt bringt gesunde Lebensmittel hervor. „Für uns ist ‚nachhaltig‘ nicht nur ein Wort, für uns sind Taten wichtig. Und wir handeln so, wie wir glauben, dass es für die Natur am besten ist“, sagt Klaus-Jürgen Philipp, Geschäftsführer Haus Rabenhorst. So stammen die Früchte für die bekannten Säfte vorwiegend aus biologischem und regionalem Anbau. Auch die Verpackungen und Etiketten der Produkte kommen aus der Region. Mit modernen Anlagen versucht das Unternehmen, den CO2-Ausstoß konsequent zu minimieren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden regelmäßig geschult, verantwortungsvoll mit den Ressourcen umzugehen. Von der Politik wünscht sich Klaus-Jürgen Philipp, weniger zu regulieren und dem mündigen Verbraucher zu vertrauen.

Mündige Verbraucher und Unternehmen

Dr. Gero Hocker, agrarpolitischer Sprecher der FDP, sieht das ähnlich. Er ist der Meinung, dass Politik weniger bevormunden soll. Der Verbraucher brauche Transparenz. Er soll aber am Ende selbst entscheiden können, welche Lebensmittel er kauft. Auch für die Unternehmen fordert Hocker weniger Vorgaben: „Politik sollte sich nicht anmaßen, den Unternehmen vorzuschreiben, welche Technologie die beste ist. Stattdessen sollte sie den Rahmen setzen und die Ziele definieren.“ Wie diese erreicht werden, etwa bestimmte Mengen an CO2 einzusparen, sollte man den Experten überlassen.

Der Mensch als Teil der Natur

„Es ist eine Illusion zwischen Natur und Mensch zu trennen. Wir sind Bestandteil der Umwelt. Je intakter die Natur ist, desto eher ist das Überleben der Menschheit gesichert“ resümiert im nächsten Talk Dr. Alexander Beck, Geschäftsführer der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller e.V. (AöL). Er lobt die Rabenhorst-Philosophie, die zeige, wie man ökonomischen Erfolg und Naturnähe zusammenbringt. Um die wachsende Weltbevölkerung auch in Zukunft ernähren zu können, brauche es eine „Transformation in der Kulinarik des 21. Jahrhunderts, aber auch in den Produktionssystemen, die dahinterstehen.“

Wie gesund ist Saft?

Im nächsten Talk geht Christoph Minhoff der Frage nach, wie gesund Saft wirklich ist. Dr. Andrea Lambeck, Geschäftsführerin Berufsverband Oecotrophologie sagt: „Ja, natürlich ist Saft gesund, denn er wird ja aus gesunden Früchten hergestellt.“ Um die empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu schaffen, könne Saft mithelfen. Lambeck befürwortet es, dass Unternehmen wie Rabenhorst immer mehr Gemüsesäfte auf den Markt bringen. Gemüse werde nämlich generell zu wenig konsumiert. Lediglich bei den Mengen sollten Verbraucher genauer hinschauen, denn ein Glas Saft ist schneller getrunken als zum Beispiel ein Apfel gegessen. Klaus Heitlinger, Geschäftsführer des Verbands der Fruchtsaftindustrie kritisiert, dass der natürliche Zuckergehalt in Säften in der öffentlichen Debatte überbetont wird und dabei die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe vernachlässigt werden.

Politische Leitplanken

Welche Rahmenbedingungen muss die Politik setzen, damit wir die Klimaziele erreichen? „Mit einem Gesetz allein bewegt man nichts. Verhaltensänderungen kann man nur mit der Mobilisierung aller Akteure erreichen“, erklärt Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Damit meint er sowohl die Verbraucher als auch die gesamte Lieferkette. Damit Lebensmittel und Landwirtschaft mehr wertgeschätzt werden, will die CDU eine nationale Lebensmittelagentur einrichten. Auch Dialogformen seien ein wichtiger Baustein.

„Häufig ist es auch sinnvoll, nicht auf die Politik zu warten, sondern einfach zu machen“, fasst Dr. Axel Kölle, vom Zentrum für nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) die Talks zusammen. Rabenhorst ist für ihn ein beeindruckendes Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften und eine gelungene Verbindung zwischen Tradition und Zukunft.

Der nächste Halt unserer „Zukunft schmeckt on Tour“ war am 16. September 2021 in Soest zum Talk mit Kuchenmeister. Weitere Infos und das komplette Video des Talks finden Sie hier.  

„Zukunft schmeckt on Tour“ von BVE und Lebensmittelverband am 15. September 2021 in Unkel wurde von der Rentenbank gefördert .

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