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BanaBooms: „Im Kampf gegen unnötige Lebensmittelverschwendung“

Knusprige Banane zum Frühstück essen und gleichzeitig etwas gegen Lebensmittelverschwendung tun – das funktioniert mit dem Start-Up BanaBooms, das eine Frühstücksceralie aus geretteten Bananen herstellt. Wir haben mit Ines Kutzli, Mitgründerin des Start-Ups, im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche 2020 über ihre Produktidee gesprochen.

BanaBooms auf der Internationalen Grünen Woche bei

Foto: Kerstin Steinchen

Auf eurer Website kündigt ihr an, es sei „time to go bananas!“ Für alle, die noch nicht von euch gehört haben – was ist BanaBooms?

Ines Kutzli: BanaBooms ist die erste Frühstücksceralie, die zum Hauptanteil aus geretteten Bananen aus dem Einzelhandel besteht. BanaBooms ist knusprig und lecker und verzichtet dabei vollständig auf zugesetzten Zucker und künstliche Inhaltsstoffe. Das Produkt ist außerdem vegan und glutenfrei – perfekt für umwelt- und ernährungsbewusste junge Erwachsene und Familien. Unsere Grundzutat sind überreife Bananen, die im Lebensmitteleinzelhandel nicht mehr verkauft werden können. Jede Packung BanaBooms ist so ein aktiver Beitrag im Kampf gegen unnötige Lebensmittelverschwendung.

Wie kamt ihr auf die Idee, eine Frühstücksceralie aus aussortierten Bananen herzustellen? Und warum verwendet ihr Bananen und keine andere Frucht?

Ines Kutzli: Verschiedene Studien belegen, dass Bananen die meist aussortierte Frucht im europäischen Lebensmitteleinzelhandel ist. Die reifen Bananen entsprechen nicht mehr der Verbrauchererwartung einer grün-gelben Banane. Das heißt, es handelt sich nur um ein optisches Problem. Die Bananen sind noch bedenkenlos verzehrbar und eignen sich hervorragend zur Weiterverarbeitung. Die Produktidee haben wir 2018 im EIT Food Projekt „Circular Food Generator Track“ entwickelt. Die belgische Supermarktkette Colruyt hat drei Studierendenteams aus Europa gebeten, Produktlösungen für Lebensmittelabfälle aus dem Einzelhandel zu entwickeln. So haben wir uns kennengelernt und den Grundstein für BanaBooms gelegt. Das Projekt haben wir erfolgreich abgeschlossen und uns beim finalen Projekt-Pitch gegen die anderen Teams durchsetzen können. Seit April 2019 setzen wir die Idee zu zweit nun weiter um.

2020 wollt ihr auf den Markt kommen, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Was ist momentan das wichtigste Ziel beziehungsweise die größte Herausforderung?

Ines Kutzli: Die größte Herausforderung derzeit ist, einen Hersteller für größere Mengen zu finden. Wir haben einen Hersteller, bei dem wir kleinere Mengen im Technikumsmaßstab herstellen können. Das reicht aber noch nicht, um zum Beispiel den Lebensmitteleinzelhandel zu beliefern.

Wie wird BanaBooms den Geschmack der Zukunft beeinflussen?

Ines Kutzli: Bei BanaBooms handelt es sich um einen völlig neuartigen Ansatz, um Frühstücksceralien besser und gesünder zu machen. Anstatt Zucker nur zu reduzieren, ersetzen wir ihn einfach durch echte Bananen. Damit möchten wir frischen Wind in die Produktkategorie Frühstücksceralien bringen. Weiterhin möchten wir langfristig ein Umdenken im Lebensmitteleinzelhandel anschieben. Nicht alle aussortierten Lebensmittel sind automatisch Abfälle. Viele stellen nach wie vor wertvolle Ressourcen da, die sich optimal zur Weiterverarbeitung eignen.

Warum sollten Besucher der Internationalen Grünen Woche unbedingt vom 24. bis zum 25. Januar 2020 zum Gemeinschaftsstand der Lebensmittelwirtschaft und damit zu euch kommen? Was gibt es bei euch zu entdecken?

Ines Kutzli: Bei uns können Besucher eine völlig neuartige und nachhaltige Frühstücksceralie probieren, die nicht nur nach Banane schmeckt, sondern aus Bananen hergestellt ist. Wir zeigen mit BanaBooms, dass Frühstücksflocken nicht entweder übersüßt oder langweilig sein müssen, sondern auch ohne Zuckerzusatz und Zusatzstoffe Spaß machen und darüber hinaus eine Botschaft der Nachhaltigkeit verbreiten.

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