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HalQs: „Higher Alcohol, lower Qarbs“

Auf Kalorien achten und trotzdem Alkohol trinken – geht das? Thomas Schellenberg, Gründer unseres Partner-Start-Ups HalQs, erzählt uns im Interview, wie er mit seinem „Lowjito“ ein alkoholisches Mixgetränk für „sport- und ernährungsbewusste Menschen“ schaffen wollte – als Kompromiss zweier Gegensätze.

HalQs auf der Grünen Woche

Foto: Tobias Rücker

Für alle, die euch noch nicht kennen, Was macht ihr? Was verbirgt sich hinter dem Namen HalQs?

Thomas Schellenberg: Hinter dem Namen HalQs verbirgt sich der Satz „Higher Alcohol, lower Qarbs“, was auch schon den Kernpunkt unserer Marke zum Ausdruck bringt. Wir sind die erste Marke auf dem deutschen Markt, die sich mit der Herstellung von Getränken befasst, die einerseits zwar Alkohol enthalten, auf der anderen Seite aber so gesund wie möglich sind – quasi der Kompromiss zweier Gegensätze.

Wie kamst du auf die Idee, ausgerechnet Cocktails mit gesundheitlichen Aspekten zu verbinden?

Thomas Schellenberg: Seit ich im jugendlichen Alter mein Übergewicht bekämpfen konnte, war ich stets darauf bedacht, meinen Alltag überwiegend gesund zu gestalten. Um die ungewollte Zunahme von Körperfett zu vermeiden, habe ich daher grundsätzlich sowohl meine Nährstoffe als auch meine Kalorien im Blick. Dennoch wollte ich nicht immer und überall auf jeglichen Spaß des Lebens verzichten müssen, und dazu gehört für mich auch der Verzehr von alkoholischen Getränken bei besonderen Anlässen. Neben dem reinen Alkohol, der bekanntermaßen schlecht für den menschlichen Körper ist, ist dabei auch die Menge an Zucker beziehungsweise Kohlenhydraten, die in Bier, Wein, Cocktails und Longdrinks stecken, ein Thema. Viele Jahre lang habe ich mich gefragt, warum kein einziger großer Hersteller Interesse daran zeigt, kalorienarme Alternativen zu erzeugen. Als ich dann mitten im lebensmitteltechnologischen Masterstudium steckte, entschied ich mich zur Gründung, um die Entwicklung solcher Getränke selbst in die Hand zu nehmen. Das Produkt ist also aus meinen eigenen Bedürfnissen heraus entstanden.

Was war die größte Herausforderung, die überwunden werden musste?

Thomas Schellenberg: Das ist für mich nicht einfach zu beantworten. Mit diesem Business habe ich vor etwa einem Jahr angefangen. In dieser Zeit gab es bereits viele Herausforderungen, und jede davon hat sich ein Stück weit härter angefühlt als die vorherige. Ganz allgemein betrachtet, auch wenn es jetzt gar nichts direkt mit den Herausforderungen in meinem Unternehmen zu tun hat, war es die Überzeugungskunst, die notwendig war, um meine Freundin bei dem Gründungsvorhaben mit ins Boot zu holen. Ohne ihre Zustimmung hätte letztendlich alles scheitern können. Die ersten Monate konnte sie sich in keiner Weise mit diesem Gedanken anfreunden. Verständlich war ihre Skepsis allemal – zu dem Zeitpunkt war unser gemeinsamer Sohn gerade ein Jahr alt. Während des Studiums Eltern zu werden, ist finanziell ohnehin nicht ganz einfach und alltäglich. Wenn dann aber auch noch die Perspektive, nach dem bald endenden Studium endlich mal Geld zu verdienen, dahinschwindet, kommen zusätzlich Zweifel auf. Letztendlich beharrte ich auf meinem Vorhaben, denn mir war klar, wenn ich das jetzt nicht selbst mache und in einigen Jahren oder Monaten jemand anderes diese Idee umsetzt, so werde ich damit nur schwer fertig werden und mir ewig vorwerfen, es nicht probiert zu haben. Auch wenn unser Business noch immer in den Kinderschuhen steckt, so kann ich zumindest sagen, dass sich in dieser Hinsicht alles zum Guten entwickelt hat. Inzwischen sind wir verheiratet und meine Frau ist froh, mit mir diesen Schritt gegangen zu sein.

Wie wird HalQs den Geschmack der Zukunft beeinflussen?

Thomas Schellenberg: Zuckerreduktion ist ein immer größeres Thema. Ebenso Sport und Gesundheit. Meine Vision ist es, die Marke von alkoholischen Getränken zu werden, für die sich sport- und ernährungsinteressierte Menschen entscheiden.

Warum sollten Besucher der Internationalen Grünen Woche unbedingt vom 21. bis zum 23. Januar 2020 zum Gemeinschaftsstand der Lebensmittelwirtschaft und damit zu euch kommen? Was gibt es bei euch zu entdecken?

Thomas Schellenberg: Nur der Lowjito „macht breit, aber nicht dick“. Jeder Gast ist herzlich auf einen leckeren Drink eingeladen. Darüber hinaus bringen wir exklusiv zur Grünen Woche Prototypen unserer zweiten Geschmacksrichtung, welche erst im Frühling 2020 erscheinen wird, zum Probieren mit.

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