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ZestUp: „Ressourceneffizientes Upcycling von Fruchtschalen“

Getränke aus Orangen gibt es schon lange. Doch was ist mit der Schale? Julian Hantke, Mitgründer des Start-Ups ZestUp, erzählt uns im Interview, welches Potenzial er in den Fruchtschalen sieht und warum sie sich hervorragend für ein neuartiges Getränk eignen. Auf der Internationalen Grünen Woche wird ZestUp das Ergebnis vom 19. bis zum 20. Januar 2020 am Gemeinschaftsstand der deutschen Lebensmittelwirtschaft präsentieren.

ZestUp auf der Internationalen Grünen Woche bei

Foto: Tobias Rücker

Auf Instagram schreibt ihr: „Süß war gestern, heute ist ZestUp“. Für alle, die noch nicht von euch gehört haben – was ist ZestUp?

Julian Hantke: ZestUp ist ein Erfrischungsgetränk, das durch ressourceneffizientes Upcycling von Fruchtschalen entstanden ist. Dadurch hat ZestUp nicht nur den außergewöhnlich bitter-fruchtigen Geschmack, sondern schont auch Rohstoffe. Die Schalen stammen dabei aus Saftpressen, die immer häufiger in Supermärkten und Bars zu finden sind. Die ausgepressten Früchte werden von unserem Zulieferer gesammelt, in eine Sammelstelle gebracht und dort gereinigt. Und da bei uns Omas Sprichwort, „Das Gute steckt in der Schale“, gilt, verwenden wir keine zusätzlichen Geschmacksverstärker oder Farbstoffe. Außerdem sind unsere Getränke vegan und glutenfrei. Unser Leitspruch, „Süß war gestern, heute ist ZestUp“, bezieht sich auf den Zuckergehalt von ZestUp, der deutlich niedriger als bei herkömmlichen Erfrischungsgetränken ist.

Wie kamt ihr auf die Idee, ein Getränk aus Schalen herzustellen?

Julian Hantke: Die Idee, ein Produkt zu entwickeln, ist bereits im ersten Semester unseres Studiums entstanden. In der sogenannten „Lebensmittelwerkstatt“, die wir freiwillig neben unserem regulären Studium aufsuchten, hatten wir die Möglichkeit, unseren verrücktesten Ideen für Lebensmittel nachzugehen. Nach etwas Brainstorming war jedoch klar, dass wir unseren Fokus auf den Bereich der Getränke legen und den Markt mit einer revolutionären, innovativen und nachhaltigen Idee aufmischen wollen. So entstand die Idee, ein Getränk auf Basis von Orangenschalen herzustellen, die andernfalls ungenutzt in der Mülltonne gelandet wären.

2020 wollt ihr auf den Markt kommen, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Was ist momentan das wichtigste Ziel beziehungsweise die größte Herausforderung?

Julian Hantke: Unser größtes Ziel ist eine funktionierende Infrastruktur für ZestUp zu schaffen. Dabei setzen wir unseren Fokus auf die Ausweitung des Logistiknetzwerkes und ein geregeltes Marketing. Die größte Herausforderung ist, jeden Tag vor einer neuen Aufgabe oder einem neuen Problem zu stehen und einfach immer weiterzumachen.

Wie wird ZestUp den Geschmack der Zukunft beeinflussen?

Julian Hantke: ZestUp beeinflusst den Geschmack der Zukunft bereits heute. Sowohl der Geschmack als auch die Idee hinter dem Produkt sind zukunftsorientiert. Der bitter-fruchtige Geschmack ist eine ideale Abwechslung zu herkömmlichen Erfrischungsgetränken. Wir wollen einen nachhaltigen Trend setzen, bei dem man nicht auf Geschmack verzichten muss.

Warum sollten Besucher der Internationalen Grünen Woche unbedingt vom 19. bis zum 20. Januar 2020 zum Gemeinschaftsstand der Lebensmittelwirtschaft und damit zu euch kommen? Was gibt es bei euch zu entdecken?

Julian Hantke: Bei uns gibt es die Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck von unserem Produkt zu verschaffen. Außerdem ist es möglich mit uns Gründern zu sprechen und die ein oder andere lustige „Gründerstory“ zu hören.

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